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Autor: Fuss

Grundlagen des Gehorsams

Grundlagen des Gehorsams

Am Samstag fand das Seminar „Grundlagen des Gehorsams“ mit Ines Öbel statt – und war ein voller Erfolg! Wo will man anfangen? Eine erfahrene Referentin, neue Denkansätze, ein hervorragendes Essen und motivierte Hundeführer…. besser kann man sein Wochenende wahrlich nicht verbringen. Wir freuen uns auf weitere spannende Seminare mit Ines, diesmals mit noch mehr Praxis – die Grundlagen sind gelegt, nun geht es für unsere Hunde und Führer ins Feld und ins Wasser.

Vielen Dank an das Landhaus Knusperhäsuchen für die Gastfreundschaft und das tolle Essen! Dem Anlass entsprechend wurde natürlich u.a. Rehgulasch serviert, ein Highlight waren die butterzarten Ochsenbäckchen. Ein Genuss!

Den Blick nach vorne! Neue Angebote und Seminare

Den Blick nach vorne! Neue Angebote und Seminare

2018 wird spannend! Wir sind momentan dabei, unser Seminarangebot noch weiter auszubauen und auf dabei genau auf die Wünsche unserer Teilnehmer einzugehen – deswegen werden nun auch immer mehr Elemente aus de jaglichen Dienstleistungsbereich unser Repertoire erweitern.

Für dieses Jahr sind geplant:

  • Hundeortung bei der Jagd – wie setze ich mein Garmin richtig ein?
  • Schuss abgeben in Extremsituationen – Pirschen, Drückjagd, Nachsuche
  • Jagdliches Hundetraining in Kombination mit Jagdpraxis in England – Picking-up mit dem eigenen Retriever/Spaniel im Rahmen von Niederwildjagden – selbst Wild erlegen und den eigenen Hund arbeiten lassen in einem wunderschönen Estate, dabei direkte Hilfestellung durch Hundetrainer. Diese spannende Verbindung von Jagd und Hundetraining ist eingebettet in eine Reise mit Gleichgesinnten, die noch einige andere Perlen bereit hält (Schießtraining vor Ort mit Flintenprofis).

Besuchen Sie uns regelmäßig auf unserer Webseite oder bei Facebook, um zeitnah die Termine zu erfahren. Aktuell haben wir noch 2 Plätze für das 2. jagdliche Vorstehertraining in Ungarn.

Retriever im Revier

Retriever im Revier

Am Wochenende passte es mal wieder: Die Sonne kam schön heraus und erlaubte ein paar gelungene Schnappschüsse von der Arbeit des Golden Retrievers Maddox – Freiverlorensuche, Einweisen, Schleppen, Standruhe… wir freuen uns, diesen talentierten Hund weiter auf die kommenden Prüfungen vorbereiten zu können!

Bunte Vögel und glückliche Hunde

Bunte Vögel und glückliche Hunde

Ein herrlicher Trainingstag bei schönsten Sonnenschein – und dazu zufriedene Hundeführerinnen und Hunde. Heute stand für den Deutsch Langhaar das erste Mal der Apport eines Fasans auf dem Programm. Bei dem Wetter eine Freude auch für die „Kamerafrau“.


Unser Angebot 2018

Unser Angebot 2018

2017 neigt sich nun dem Ende zu – es war ein erfolgreiches Jahr für viele Führer und Hunde, die ich zu Prüfungen und/oder auf die Praxis vorbereiten durfte. Auch 2018 bietet die Hundeschule Frei bei Fuß wieder ein breites Angebot rund um den Jagdhund und die Jagd:

  • Feld-Seminar
  • Wasser-Seminar mit und ohne l.E.
  • Placeboard
  • Schweißarbeit
  • Gehorsam in der Praxis
  • Motivation
  • Apport
  • Anschuss-Seminar
  • Bodenjagd-Seminar
  • Standruhe
  • Zerwirk-Seminar

…und mehr! Sollte etwas fehlen, bitte um kurze Nachricht – wir erweitern unser Repertoire gerne für Sie! Viele Seminartermine werden in den nächsten 2-3 Wochen bekanntgegeben. Gruppen können Termine individuell buchen und Ort und Themen selbst festlegen – nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit.

Wir von der Hundeschule Frei bei Fuß freuen uns, 2018  viele alte und neue Hundebegeisterte bei unseren Angeboten begrüßen zu dürfen! Bis dahin wünschen wir ein schönes Fest und einen guten Rutsch!

 

 

Warum prüfen wir eigentlich?

Warum prüfen wir eigentlich?

Im Internet wird von einigen momentan mal wieder die Ansicht verbreitet, ein rechter Jagdhund zeigt seine Qualitäten in der Praxis und nur in dieser – Prüfungen seien nicht nur unwichtig, mehr noch: Jagdhundehalter, die Prüfungen führen, verstünden von der Praxis nichts und machen dies nur aus „Prestigegründen“.

Daher möchte ich hier die Gelegenheit nutzen zu erklären, warum wir diesen „Prüfungszirkus“ veranstalten.

  1. Prüfungen machen einen Hund zum Jagdhund

… und das ist nicht nur eine hohle Phrase. Was einige wohl nur zu gern vergessen: Ein Jagdhund MUSS die Brauchbarkeit nachweisen können, um überhaupt – jenseits der Ausbildung – eine Pfote in die Praxis setzen zu dürfen. Es gibt da draußen zwar so einige, die das als unnötig erachten, das böse Erwachen kommt dann aber im Schadensfall. Wenn Hasso zur Hetze geschnallt wird und auf der nächsten Landstraße einen gigantischen Unfall verursacht, kommt man in arge Erklärungsnot. Und so dramatisch muss es nicht einmal sein – wer einem Böses will, kann ruckzuck eine Anzeige einreichen.

  1. Prüfungen machen Leistungen vergleichbar

Und ja, es ist einem jeden, der Hunde führt, absolut klar: Wir machen keine standardisierten Multiple-Choice-Tests mit den Hunden. Es liegt in der Natur der Dinge, dass unsere Prüfungen zahlreiche Faktoren beinhalten, die eben nicht standardisierbar sind. Wilddichte, Wildverhalten, Wind, Feuchtigkeit, Temperatur… und sicher noch zahlreiche andere Dinge, die wir gar nicht auf dem Radar haben, sind immer verschieden – sogar innerhalb einer Prüfung! Ausgebildete Richter versuchen ihr Möglichstes, die Hunde fair und objektiv zu bewerten. Und diese Bewertungen sind die Basis für die Zucht! Wer Hunde nach den Jagdgeschichten ihrer Besitzer bewertet, sollte sich mal überlegen, ob er auch die Leistungen von Kindern nach den Geschichten ihrer Eltern in Noten fassen würde: Es gäbe nur noch 1+ Schüler mit überragenden musischen, künstlerischen und sprachlichen Fähigkeiten.

  1. Prüfungen strukturieren die Ausbildung des Hundes

Die meisten Menschen arbeiten gezielter und strukturierter, wenn sie eine „Deadline“ vor Augen haben. Die verschiedenen Prüfungen, die in einer bestimmten Reihenfolge bzw. im bestimmten Alter des Hundes erfolgen müssen/sollen, geben dem Training Struktur und Halt. Der Hundeführer kann die kommenden Fächer gezielt vorbereiten und hat durch die Prüfungen die Möglichkeit, die Leistung seines Hundes zu kontrollieren und in Relation zu anderen zu setzen – und weiß dadurch, wo ggf. noch „Nachholbedarf“ ist. Ohne den „Druck“, dass der Hund beispielsweise bei der Prüfung bei Fuß laufen soll, würden viele diese Übung schleifen lassen… so hat man einen guten Grund, jeden Tag zu üben. Das ist sowohl für den Hundeführer als auch für den Hund, der von Natur aus lernen will, ein großer Vorteil.

  1. Prüfungen und Praxis ergänzen sich

Manch einer hat wohl die merkwürdige Vorstellung, Prüfungshunde werden nur für die Prüfung aus der Box geholt… dabei wechselwirken Prüfung und Praxis ständig miteinander. Wie alles im Leben ist die Anzahl der Wiederholungen entscheidend. Ein Hund, der es gewöhnt ist zu Stöbern und auch schon mit seinem Führer zusammen oftmals Beute gemacht hat, wird auch in einer Prüfung diese Leistung gezielt abrufen können. Er ist dann derjenige, der gerade bei schwierigen Bedingungen „die Nase vorne hat“ – und im Gegensatz zu einem Hund, der sich bei der Disziplin nur auf seine Anlagen berufen kann, hat er die Erfahrung auf seiner Seite. Hunde, die auf großen internationalen Prüfungen die ersten Plätze belegen, müssen also zwangsläufig viel Jagen. Wer behauptet, dass er beispielsweise mit seinem Hund keine Schweißprüfung machen kann, weil der Hund in der Praxis so viele Nachsuchen macht, dass er eine künstliche Fährte nicht mehr annimmt, der hat eins nicht verstanden: Schweiß ist eine Gehorsamsleistung wie Sitz oder Ablegen! Es sagt ja auch keiner in der Prüfung: Sorry, mein Hund ist es gewohnt in der Praxis auf Waldboden abzulegen, der legt sich nicht auf einen Weg. Ablegen ist Ablegen, egal wo und auf was!

  1. Prüfungen machen Spaß!

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Jagd und die Hundehaltung heutzutage eine Freizeitbeschäftigung. Wir tun das was wir tun, weil wir Spaß daran haben. Und viele Menschen haben eben Spaß an der Hundeausbildung und an Prüfungen. Auch wenn keine Zuchtambitionen da sind, möchten viele Jagdhundehalter ihre Hunde trotzdem auch jenseits der Brauchbarkeit weiterführen – weil sie die Leistung ihres Hundes ausloten möchten, weil sie Ehrgeiz haben, weil sie die Gemeinschaft schätzen. Wer schon mal auf einer internationalen Prüfung einen Hund geführt hat weiß: Es macht eine große Freude, mit „Gleichverrückten“ ein paar Tage lang gemeinsam zu arbeiten, sich aneinander zu messen und natürlich dann auch die Erfolge zu feiern. Nirgendwo knüpft man leichter Kontakte zu anderen Führern und kann auch mal „über den Tellerrand“ schauen: Wie bilden andere aus, wie arbeiten ihre Hunde, wie wird Jagd in anderen Ländern betrieben. Diese länderübergreifende Gemeinschaft zu stärken ist gerade in Zeiten von Jagdgegnern ungemein wichtig!

Also, lasst euch eure Freude an der Hundeausbildung und an Prüfungen nicht von einigen wenigen „Nörglern“ vermiesen! In diesem Sinne wünsche ich schon mal ein erfolgreiches Jahr 2018!

Letzte HZP für 2017

Letzte HZP für 2017

Heute konnte unser „Ausbildungshund“ KLM Rüde „Unox vom Buchenberg VJP“ die HZP souverrän und erfolgreich absolvieren. Ich freue mich sehr über dieses Ergebnis da die Führerin Erstlingsführerin ist. Laura und Unox haben in der kurzen Zeit so eine große Entwicklung bei uns gemacht, dass ich vor dieser Leistung des Teams nur den Hut ziehen kann.

Ich freue mich schon sehr die beiden auf dem Weg zur VGP begleiten zu dürfen!

 

 

Lieschen wird Totverbeller

Lieschen wird Totverbeller

Noch 285 Tage…..

Ausbildung zum Totverbeller, der Grundstein ist gelegt.

Selbst wenn der praktische Nutzen des „Totverbellers“ im allgemeinen und beim Teckel im speziellen mit wenigen Ausnahmen sehr eingeschränkt ist, so stellt diese Leistung für mich die Krone der Jagdgebrauchshunde Ausbildung dar.

Gebrauchsieger 2017
FCI Europapokal VGP Sieger 2017
I-ACh 2017 (bed.erfüllt)
LYSANDER VOM LUBOWSEE

zeigt bereits zu Begin seiner Ausbildung sehr solide Leistungen im Verbellen.

Die Ausbildung erfolgt mittels Placeboard und Clicker.

Eulen das Schwimmen lehren

Eulen das Schwimmen lehren

Die Vorbereitung auf die Internationale VGP ende Dezember mit „EULE VOM SAUERN GRUND“ läuft auf vollen Touren. Bis vor 2 Wochen war Wasser überhaupt nicht ihr Element! Wasser war für Eule einzig zum Saufen da. Jetzt arbeitet sie zuverlässig und präzise die Ente heraus und übergibt sie in die Hand.